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Bulgarische Klöster

Die bulgarischen Klöster

Batchkovo-Kloster Wertvolle Deckengemälde

Die Kirchen und Klöster, in ganz Bulgarien verstreut, sind eine ständige Erinnerung an das reiche Erbe Bulgariens aus vergangenen Zeiten. Ihr Wert ist unschätzbar, sowohl in Geld gesehen, als auch im Geist.
Diese Bastionen der Religion besitzen bemerkenswerte Schätze, architektonische und künstlerische, liegen zumeist in entfernten, atemberaubend schönen Gebirgslandschaften.
Wir geben hier eine kleine Auswahl vom Reichtum der bulgarischen Klöster:

Das Rila-Kloster

Begründet im 10. Jahrhundert von dem bulgarischen Mönch Heiliger Iwan Rilski (Iwan von Rila), war das RILA-KLOSTER im I5. Jahrhundert nur für kurze Zeit verlassen worden, als Bulgarien unter die Osmanen fiel. Noch im selben Jahrhundert war es von neuem belebt worden, und später, im 19. Jahrhundert, wurde es nach einem verheerenden Brand - vollkommen neu erbaut. Das Kloster steht unter Denkmalschutz und ist in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen worden. Hier findet man ein interessantes, klostergeschichtliches Museum und gute Unterbringungsmöglichkeiten.


Batschkowo Kloster

Batchkovo-Kloster Das Kirchengebäude im Inneren

Die Stille und die Ruhe des etwas kleineren BATSCHKOWO-KLOSTERS, im Jahre 1083 erbaut, hüllt den Besucher augenblicklich ein. Aus den ältesten Zeiten des Klosters stammt die Beinkirche mit der Gruft. Ihre Architektur und ihre Fresken sind einzigartig. Das Entstehen der Erzengel-Kirche datiert ins 12. Jahrhundert, und Zar Iwan Alexander hatte während seiner Herrschaft neue Bauten hinzufügen lassen. Von den Osmanen im 16. Jahrhundert vorübergehend stillgelegt, wurde das Kloster am Ende des 16. Jahrhunderts wieder mit Leben erfüllt.

Batchkovo-Kloster Seitenflügel des Klosters

Hier gibt es viel zu sehen und zu bestaunen, besonders das Refektorium mit großartigen Wandmalereien, die gewölbte Klosterküche, die Kirche Heilige Gottesmutter und die Gewölbekirche des Heiligen Nikolaus. Es gibt eine Legende, wonach die Gründung des PREOBRASHENSKI-KLOSTERS zu den Zeiten der Herrschaft des Zaren Iwan Alexander geschah. Von den baulichen Ursprüngen sind südlich des heutigen Klosters Ruinen zu sehen. Der Expansion des Osmanenreiches zum Opfer gefallen, blieb das Kloster bis zum Jahre 1825 unbewohnt, bis der Mtinch Zissim vom Rila-Kloster es zu restaurieren begann. Die Hauptkirche und die Wohnflügel wurden im Verlauf von 30 Jahren nach dem neuerlichen Baubeginn vollendet.

Trojan-Kloster

Nicht viel ist über das TROJAN-KLOSTER aus dem I5. Jahrhundert bekannt, aber zweifellos hatte auch dieses Kloster eine bewegte Geschichte gehabt. Im 19. Jahrhundert hat die Mönchsbruderschaft das Kloster restauriert, eine schöne Kirche, geräumige Wohnflügel und einen Glockenturm hinzugebaut. Das DRJANOWO-KLOSTER des Heiligen Erzengels Michail war im 12. Jahrhundert gegründet worden, wurde während der Osmanenherrschaft mehrmals zerstört, jedoch stets wieder aufgebaut. Auf seinem heutigen Platz steht das Kloster seit 150 Jahren. Zu ihm gehört ein Beinhaus zum Gedenken an gefallene Aufständische von 1876. Das Kloster hat auch ein interessantes historisches und archäologisches Museum, unter anderen mit Funden aus der Jungsteinzeit, die in einer nahegelegenen Höhle ausgegraben wurden. Das SOKOLOWSKI-KLOSTER ist in Bulgariens zeitlichem Werden einer der jüngsten Brüder, weil es erst im Jahre 1833 - dank Spenden der nahegelegenen Ansiedlungen Etara und Nowa Machala - gegründet wurde. Der Gästeraum hat ein beeindruckendes Eingangstor vom Jahre 1836, und der ausgebrannte östliche Flügel wurde 1981 restauriert.

Kirik- und Julia-Kloster

Über das KIRIK-UND-JULITA-KLOSTER sagt man, daß es im 14. Jahrhundert gegründet wurde, doch das älteste aufgefundene Steinrelikt ist der Brunnen vom Jahre 1696. Einige Male von den Osmanen niedergebrannt, erstand das Kloster in seiner heutigen Gestalt nach 1835. Es hat prachtvolle Beispiele der Ikonenmalerei und von kirchlichem Mobiliar aufzuweisen und besitzt eine beeindruckende Sammlung von Silber- und Kupfergefäßen. Weil die Aufzählung nicht komplett sein kann, sei gesagt, daß die Klöster von Rochen, Platschkowo, Lopuschanowo, Kapinowo, Tscherepisch, Gloshene, Arbanassi und Aladsha gleichfalls sehr besuchenswert sind.

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